Individuelle Eindrücke zur fachspezifischen Situation in der Kanalinstandhaltung

Montag, August 18, 2025 - 11:00
Sanierung von Kreuz- und Querrissen

Sanierung von Kreuz- und Querrissen | Foto: Strabag AG Kanaltechnik

Kanalinstandhaltung ist ein buntes Feld. Beobachtet man über die letzten 35 Jahre die Geschehnisse am Markt, könnte man meinen, alles läuft nach Plan. Die Akteure haben sich eingerichtet und befinden sich im Optimierungsmodus. Bestenfalls versucht man, die Leistungen standardisiert auszuführen – planbar, wiederholbar, günstig.

Entspricht das unseren Anforderungen? Einerseits schon, denn die Fülle an Projekten, an Informationen, an Schäden und Randbedingungen muss kategorisiert werden und mit einer zuverlässigen Arbeitsweise abgearbeitet werden. Andererseits bleibt für Detailfragen noch viel Luft nach oben.

Ein kleiner Rückblick:

In der „Goldgräberzeit“ der Kanalsanierung, etwa 1990 – 1994, ging es zunächst nur darum, Aufgrabungen zu vermeiden, durch geschlossene Bauweisen preiswertere Lösungen zu finden. Schlauchliner, Roboter, Kurzliner – das war das Angebot, für die Haltungen im Hauptkanal. Mit dem Bedarf wuchsen die technischen Möglichkeiten, die Regelwerke und das Know-how. Die Topfirmen suchten nach Innovationen, um selbst die kompliziertesten Schadensfälle noch in geschlossener Bauweise zu beheben. Innovationen gingen von den ausführenden Firmen aus, die Anforderungen an die Lieferanten für Systemtechnik und Materialien stiegen. Auf den Baustellen waren echte Profis zu finden, die mit Ideen und Erfindungsgeist immer wieder überraschten. Das wurde gern belohnt und zahlte sich aus. Der Ruf dieser Spezialfirmen und deren Mitarbeiter war zudem legendär. Geht nicht, gibt’s nicht – das war der Ansatz ...

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Quelle: B_I umweltbau 2025 / Thomas Palaske