
Auf Basis eines präzisen 3D-Scans entwickelte Rehau für das komplexe Projekt in Freiburg eine hydraulisch und geometrisch optimierte Sonderkonstruktion. Herzstück war ein maßgeschneiderter Schachtboden DN 1400, der aus massivem PP-Blockmaterial gefräst wurde (Foto: Rehau Industries)
Komplexe Geometrien und enge Zeitfenster erschweren die Sanierung alter Abwasserschächte. Das modulare Schacht-in-Schacht-Verfahren von Rehau ermöglicht eine minimalinvasive Bauweise:
Auf Basis exakter 3D-Scans werden passgenaue Bauteile vorgefertigt und in kleinerer Nennweite in den Altschacht eingesetzt. Zwei Praxisbeispiele demonstrieren den Ablauf unter erschwerten Bedingungen.
Wenn Abwasserschächte in großen Tiefen oder unter sensibler Infrastruktur saniert werden müssen, bedeuten klassische Ersatzneubauten meist wochenlange Straßensperrungen und massive Erdarbeiten. Eine Alternative bietet eine grabenlose, minimalinvasive Herangehensweise, wie etwa das Rehau Schacht-in-Schacht-Verfahren. Hierbei wird ein Schacht der nächstkleineren Nennweite werkseitig vorgefertigt und in das bestehende Bauwerk integriert. Der Altschacht verbleibt als verlorener Verbau im Boden.
Quelle: BI_Umweltbau